DIN 54457

DIE NORM WURDE ZURÜCKGEZOGEN UND DURCH DIN ISO 21194 ERSETZT

Die Norm beschreibt ein Verfahren zur Beurteilung der Haftung von elastischen Klebstoffen mit einer minimalen Bruchdehnung von 100 % und einem Elastizitätsmodul von maximal 10 MPa auf verschiedenen Untergründen. Das Verfahren wird vielfach angewendet um den Einfluss unterschiedlicher Beschichtungen oder Oberflächenvorbehandlungsverfahren der Fügeteilwerkstoffe auf die Haftung zu vergleichen. In Verbindung mit entsprechender Auslagerung der Prüfkörper vor der Prüfung kann die Methode auch verwendet werden, um den Hinweise auf die Langzeitbeständigkeit der Klebung bzw. auf deren Verhalten unter Medieneinfluss zu erhalten. Häufig wird das Verfahren im Rahmen der fertigungsbegleitenden Qualitätssicherung eingesetzt.
Für die Prüfung werden zunächst Klebstoffraupen auf Substrate appliziert, die nach dem Aushärten und einer eventuellen anschließenden Klimabeständigkeitsprüfung mit einem scharfen Messer in Schälrichtung bis auf die Haftfläche eingeschnitten und mittels einer Spitzzange aufrollend abgeschält werden. Die Schälkraft wird gesteigert bis ein Rissfortschritt einsetzt. Bei Bruch im Klebstoff ist die Raupe erneut anzuschneiden. Der Vorgang wird im Abstand von ca. 3 sec. wiederholt bis mindestens 50 mm abgeschält worden sind. Anschließend wird das Bruchbild bestimmt.

Die Norm wurde zurückgezogen und durch die DIN ISO 21194 ersetzt

Marktsegment

2. Prüfung im Klebstoffzustand

  • Prüfung von Klebverbunden:

3. anwendbar auf die gekennzeichneten Klebstoffart(en)

  • Chemisch härtende Reaktionsklebstoffe:
  • 1-komponentig:
  • 2-komponentig:
  • Feuchtigkeitshärtende Klebstoffe:

4. Die Norm macht Aussage(n) bzgl.

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